Società d'alps e chascharia

Die Sentner Bauern sind, wie viele in der Schweiz, in einer Genossenschaft organisiert. So können sie gemeinsam

einfacher und besser ihre Ziele erreichen. Sie stellen Personal zur Alpbewirtschaftung, aber auch die Betriebsleiter der Lataria an.


Bis 1964 existierten in Sent zwei Alpgenossenschaften, "Muranza" und "Prà San Flurin". Die Genossenschaft "Muranza"

sömmerte etwa 100 Kühe zuerst in "Prümaran da la Muranza" und im Hochsommer in der Alp "Muranza", beide Alphütten in

Val Laver. Die 80 Kühe der Genossenschaft "Prà San Flurin" blieben zuerst in Telf, oberhalb des Dorfes, erst dann zügelte

die ganze Herde nach "Prà San Flurin" in Val Laver. Im Jahre 1964 wurden die beiden Alpgenossenschaften fusioniert.

Es entstand die heutige Alp- und Sennereigenossenschaft.

 

 

 

 

 

 

Die ehemalige Alphütte "Muranza" wird an Private vermietet.

 

Das Ziel der neugegründeten Alp- und Sennereigenossenschaft war, im Dorf selbst einen Milchprodukteladen einzurichten,

neue Kuhalpen in Telf und Spadla zu bauen, sowie die bestehenden Alpen in Prà San Flurin

und Prümaran da la Muranza zu sanieren und den heutigen Verhältnissen anzupassen.

Diese gesteckten Ziel wurden nach und nach alle realisiert.

Durch diese Massnahmen konnte das Dorf mit genügend Milch und Milchprodukten beliefert werden.

 

 




Die Alp "Prümaran da la Muranza"

Die heutige Situation

72 Milchkühe werden in Laver gesömmert. Die Milch wird in der Alp Prà San Flurin zu Butter und Käse verarbeitet.

Ca. 25 Schweine trinken die übriggebliebene Schotte.In den höheren Gebieten von Val da Ruinas,  Laver und Chöglias

weiden etwa 1500 Schafe. Je 3 Wochen im Frühjahr und im Herbst weiden die ca. 200 Rinder und Mesen die Weideflächen auf

der rechten Talseite von Laver. Im Hochsommer befinden sich diese Herden in der Alp Fenga. Daneben werden auch

Stuten und Fohlen, sowie einige Ziegen und Zicklein in Laver gesömmert.

In der Alp "Telf-Spadla" wird der Rest der Milchkühe gesömmert, gegenwärtig etwa 70 Stück.

Die Milch wird durch eine Milchleitung ins Dorf zur Molkerei befördert. In der Gegend von Val Spadla

weiden auch die Kälber (ca. 100) und die Mutterkühe (ca. 100).

 

Die Alp "Prà San Flurin"

 

Für weitere Informationen, Daten und Wanderungen besuchen Sie Bitte: www.sent-online.ch

 

 

 

 
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